Website erstellen lassen: 7 Fragen an jede Agentur
Von Mert Erdi Özkan · Veröffentlicht: 2026-08-11 · KI-unterstützt erstellt, redaktionell geprüft (Art. 50 VO (EU) 2024/1689)
Bevor Sie eine Website erstellen lassen: Diese sieben Fragen trennen seriöse Agenturen von teuren Enttäuschungen.
Wer eine Website erstellen lässt, kauft kein Design — sondern ein System, das gefunden wird und Anfragen bringt. Diese sieben Fragen sollten Sie jeder Agentur stellen: 1. Wem gehören Code, Domain und Zugänge nach der Bezahlung? 2. Ist der Preis fix oder nach Aufwand? 3. Ist technisches SEO (Struktur, Ladezeit, strukturierte Daten) enthalten? 4. Wie sieht die Website auf dem Handy aus — wird das getestet? 5. Sind Impressum, Datenschutz und Cookie-Lösung DSGVO-konform enthalten? 6. Kann ich Inhalte selbst ändern? 7. Was passiert nach dem Launch — Wartung, Erreichbarkeit, Fehlerbehebung?
Woran erkenne ich unseriöse Angebote?
An drei Mustern: kein Festpreis ("kommt drauf an"), keine klare Eigentumsregelung (Website bleibt bei der Agentur "gemietet") und Fantasie-Versprechen wie "Platz 1 bei Google garantiert" — Rankings kann niemand garantieren.
Was ist ein fairer Preis?
In Österreich beginnt eine professionelle Unternehmenswebsite bei etwa €2.000; mit SEO-Fundament, Blog und Zweisprachigkeit liegt sie typisch bei €3.500–€6.000, individuelle Systeme ab €6.000 — alle Preise zzgl. USt. Deutlich billigere Angebote sparen meist genau dort, wo es später teuer wird.
Wem gehören Website, Domain und Zugänge am Ende?
Ihnen — wenn es im Angebot steht. Das ist die wichtigste der sieben Fragen, weil sie erst dann schmerzt, wenn die Zusammenarbeit endet. Verlangen Sie schriftlich: Domain auf Ihren Namen, Quellcode übergeben, Zugänge zu Hosting, CMS und Analytics vollständig.
Die typische Falle ist nicht Böswilligkeit, sondern Bequemlichkeit: Die Agentur registriert die Domain auf sich, weil es schneller geht. Zwei Jahre später steht der Betrieb ohne Zugriff da. Prüfen Sie Ihre bestehende Domain heute — eine WHOIS-Abfrage dauert eine Minute und zeigt, auf wen sie tatsächlich läuft.
Was passiert bei einem Anbieterwechsel?
Idealerweise nichts Sichtbares: Sie nehmen Domain, Inhalte und Daten mit und bauen neu auf. Problematisch wird es bei Baukästen und Mietmodellen, bei denen die Seite technisch nicht übertragbar ist — dort beginnt jeder Wechsel bei null.
Fragen Sie deshalb vor dem Auftrag, nicht danach: In welcher Form bekomme ich meine Inhalte, wenn ich gehe? Eine Antwort wie „exportierbare Texte und Bilder plus Datenbankauszug" ist brauchbar. Eine Antwort wie „das ist bei uns nicht vorgesehen" ist auch eine Antwort — nur eine, die Sie vor der Unterschrift hören sollten.
Wie erkennen Sie, ob eine Agentur Ihr Geschäft verstanden hat?
Daran, welche Fragen sie stellt. Wer nach Farben und Vorbildern fragt, gestaltet. Wer nach Ihren häufigsten Kundenfragen, Ihrer Auftragsgröße und Ihrem Ablauf nach der Anfrage fragt, baut etwas, das arbeitet.
Ein einfacher Test im Erstgespräch: Erzählen Sie von einem typischen Kunden und warten Sie ab. Kommt danach eine Frage zum Prozess — „Was passiert bei Ihnen zwischen Anfrage und Angebot?" —, sitzen Sie richtig. Kommt ein Vorschlag zum Layout, haben Sie eine Designagentur vor sich, was in Ordnung ist, wenn Sie Design suchen.
Welche Frage wird am häufigsten vergessen?
Die nach der Pflege: Wer ändert Inhalte nach dem Launch, wie schnell und zu welchen Kosten? Eine Website, für deren Telefonnummernänderung Sie ein Angebot einholen müssen, ist kein Werkzeug, sondern ein Möbelstück.
Welche rechtlichen Punkte gehören ins Angebot?
Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht — aber seit 28. Juni 2025 kommt für bestimmte Online-Dienste das Barrierefreiheitsgesetz dazu. Fragen Sie, ob Ihr Vorhaben betroffen ist, bevor jemand ein teures Zusatzpaket verkauft.
Für reine Dienstleistungswebsites greift häufig die Ausnahme für Kleinstunternehmen unter zehn Beschäftigten. Eine Agentur, die das für Ihren konkreten Fall prüft statt pauschal aufzurüsten, arbeitet in Ihrem Interesse — und genau diese Haltung ist selbst schon eine der sieben Antworten, auf die Sie im Erstgespräch achten sollten.
Fazit: Stellen Sie die sieben Fragen — bei uns gerne zuerst. NodeWorks beantwortet alle sieben schriftlich im Angebot: Festpreis, volle Eigentumsübergabe, SEO und Rechtsseiten inklusive. Beschreiben Sie Ihr Projekt im Chat auf nodeworks.at.
Weiterführende Leistungen: Webentwicklung